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Bubenreuther Seniorinnen und Senioren in der Grundschule

(BuSSiG)

Konzept zur Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit steht unter dem Grundsatz und dem Bemühen, für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation herzustellen. Die Mitarbeit der Senioren ermöglicht es der Schule, für die ihr anvertrauten Schüler eine ergänzende individuelle Unterstützung nach Begabung oder Neigung anzubieten.

Für die Senioren soll ein Betätigungsfeld geschaffen werden, in dem sie sich  gemäß ihren Interessen und zeitlichen und psychisch-physischen Ressourcen einbringen und neue Aufgabenfelder finden können.

Ein gutes Miteinander von Alt und Jung soll gefördert werden.

 


 Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung

Senioren als Lesepaten

Ziele:

  • Die individuelle Leseentwicklung der Schüler in den Jahrgangsstufen 1 und 2 soll in Kleingruppen gefördert werden.
  • Durch die Kleingruppenarbeit sollen die Schüler häufiger zum Vorlesen angeregt werden.
  • Freude am Miteinanderlesen zwischen Jung und Alt soll geweckt werden.

Mögliche Maßnahmen:

  • Lesepaten kommen einmal wöchentlich in die Schule und lesen mit einer kleinen Gruppe von Schülern. Dabei steht das Vorlesen der Schüler im Mittelpunkt.
  • Es besteht ein fester, verlässlicher Plan zum Einsatz.
  • Natürlich darf auch vorgelesen werden. Dies fördert die Zuhörfähigkeit der Kinder und die Begeisterung für Literatur.

Senioren als PC-Paten

Ziele:

  • Die Schüler sollen darin betreut oder angeleitet werden, gestellte Aufgabe am PC zu erledigen.
  • Bei auftretenden Problemen soll ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
  • Die Freude am Miteinander zwischen Jung und Alt  in der Arbeit mit neuen Medien soll geweckt werden.

Mögliche Maßnahmen:

  • Senioren betreuen die Schüler saisonweise bei der Arbeit am PC. Dabei recherchieren Schüler aus den Jahrgangsstufen 3 und 4 v.a. im Internet, Schüler aus den Jahrgangsstufen 1 und 2 arbeiten vorrangig mit Lernprogrammen.
  • Selbstverständlich erfolgt eine Einführung.
  • Senioren bieten einen PC-Kurs für Schüler an (Schwerpunkte nach Absprache).

Senioren als Hausaufgabenpaten

Ziele:

  • Schüler sollen bei Bedarf bei der Erledigung der Hausaufgaben und der Nachbereitung des Unterrichtsstoffes in der Mittagsbetreuung unterstützt werden.
  • Freude am Miteinander zwischen Jung und Alt  im gemeinsamen Arbeiten und gegenseitigem Austausch soll geweckt werden.
  • Die MitarbeiterInnen der Mittagbetreuung sollen entlastet werden.

Mögliche Maßnahmen:

  • Senioren betreuen die Schüler nach Bedarf in der gemeinsamen Hausaufgabenzeit (ca. 13.30 – 14.30 Uhr), indem sie bei auftretenden Problemen Hilfestellung geben oder einzelne Schüler individuell über einen längeren Zeitraum begleiten. Selbstverständlich erfolgt eine Einführung.

Senioren als Lernpaten

Ziele:

  • Aus unterschiedlichsten Gründen ist Chancengleichheit im Schulsystem nur schwer zu gewährleisten. Senioren als Lernpaten können helfen, Probleme, die durch Migrationshintergrund, finanzielle Benachteiligung u.Ä. entstanden sind, ein Stück weit auszugleichen, indem sie mit einzelnen Kindern Begriffe der deutschen Sprache bearbeiten, bei der Umsetzung in Schriftsprache helfen. Freude am Miteinander zwischen Jung und Alt  im gemeinsamen Arbeiten und gegenseitigem Austausch soll geweckt werden.

Mögliche Maßnahmen:

  • Nach Rücksprache mit der Lehrkraft oder auch den Eltern arbeiten Senioren mit betroffenen Kindern während oder auch außerhalb der Unterrichtszeit.
  • Eine Einweisung durch die Lehrkraft erfolgt selbstverständlich.
  • Je nach Möglichkeit des Lernpaten kann diese Zeit zeitlich flexibel, auf die aktuellen Bedürfnisse des Kindes abgestimmt gehandhabt werden.

Senioren als Freizeitpaten

Ziele:

  • Durch den langen Aufenthalt in der Mittagsbetreuung bleibt den Kindern oft wenig Zeit zur vielfältigen Freizeitgestaltung. Ein Kursangebot am Nachmittag   an der Schule bietet diese Möglichkeit.
  • Senioren können so ihren Interessen nachgehen und nächste Generationen auch dafür begeistern.
  • Die Kinder lernen unterschiedliche Interessensgebiete kennen und können sich darin erproben.
  • Freude am Miteinander zwischen Jung und Alt soll geweckt werden.

Mögliche Maßnahmen:

  • Senioren bieten einen Kurs (45 – 60 Min/Woche) nachmittags an der Schule an. Eine Staffel umfasst ca. 10 Stunden.
  • Mögliche Inhalte: Arbeit mit digitalen Medien, Kunst, Sprachen, Musik, Natur, Kochen, ...

Organisatorische Rahmenbedingungen

 

Diese Aufgaben und Tätigkeiten sollten möglichst zuverlässig und regelmäßig ausgeführt werden.

Senioren, die sich bereit erklären, mit der Schule im oben beschriebenen Sinne zusammenzuarbeiten, sollen aber natürlich nicht in ihrer nach einem langen Arbeitsleben gewonnenen Freizeit und Freiheit eingeschränkt werden.

Deshalb wird immer die Möglichkeit bestehen, einen Termin einmal abzusagen bzw. aus einem möglichen Pool an „Ersatzsenioren“ eine Reserve zu organisieren.

Alle Veranstaltungen finden in der Regel in der Schule statt.

Versicherungsrechtlich  gelten folgende Maßgaben:

  • Alle am Programm teilnehmenden Helferinnen und Helfer benötigen ein „erweitertes Führungszeugnis“. Es wird bei der Gemeindeverwaltung beantragt und ist selbstverständlich kostenlos. Hierfür wird eine Bestätigung der Gemeindeverwaltung benötigt.
  • Alle im Auftrag der Kommune tätigen Helfer sind automatisch über die kommunale Unfallversicherung Bayern unfallversichert.
  • Haftpflichtversichert sind die HelferInnen in erster Linie über ihre private Haftpflichtversicherung. Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Versicherung auch die Haftung für „Gefälligkeitstätigkeiten“ übernimmt.

 Alle Ehrenamtlichen sind zusätzlich durch die bayerische Ehrenamtsversicherung geschützt. Sie kommt allerdings nur nachrangig zum Tragen, d.h. wenn es keinen anderen Versicherungsschutz gibt.


Entstehung und geplante Implementierung des Konzepts

Die Konzeption des Projekts „BuSSiG“  entstand in Zusammenarbeit zwischen der Rektorin der Grundschule, Frau Martina  Zippelius-Wimmer,  und den Seniorenbeauftragten der Gemeinde Bubenreuth,  Herrn  Manfred Winkelmann und Herrn Hans Jürgen Leyh..

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir im Sinne eines “ Miteinander von Alt und Jung“ mit Ihrer Hilfe dieses Projekt umsetzen können. Es bringt beiden Seiten Freude und Anerkennung und hilft den Kindern beim Lernen, ganz nach dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun.“  Und wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, ist der Lernprozess ja niemals eine einseitige Sache, denn immer lernen beide Seiten mit-  und voneinander.

Es wäre deshalb wunderbar, wenn Sie sich nähere Informationen dazu einholen würden, um dann nach einer Einführungsveranstaltung zu entscheiden, ob und in welcher Form Sie an diesem Projekt für unsere Bubenreuther Schülerinnen und Schüler teilhaben möchten.

Bitte melden Sie sich dazu völlig unverbindlich im Sekretariat der Grundschule unter der Telefonnummer 09131/612200 oder per Mail unter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder bei den Seniorenbeauftragten der Gemeinde.

Sie können das auf verschiedene Art und Weise

bei Herrn Manfred Winkelmann, Waldstraße 34, 91088 Bubenreuth tun

(Bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer angeben, wenn möglich auch schon Ihr Interessengebiet im Rahmen des Projekts):

- durch einige formlose Zeilen (Kuvert in Briefkasten)

- mit E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)..

Gerne können Sie auch einmal bei dem einen oder anderen BuSSiG hospitieren und mit ihm oder ihr in den Austausch über die Tätigkeit kommen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen BuSSiGs, die uns und unseren Kindern nun schon seit Jahren die Treue halten und freuen uns auf Sie, wenn Sie diesen Kreis erweitern möchten.


Adresse:
Binsenstraße 24
91088 Bubenreuth
Tel: 09131/61220-0
Fax: 09131/61220-29
 
Schulleitung:
Frau
Zippelius-Wimmer
 
 
Öffnungszeiten des Sekretariats:
Montag - Mittwoch
und Freitag
8:00-12:00 Uhr
(außer Ferien/ Feiertagen)

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Für Berechtige zum Zugang zu geschützten Bereichen.

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